Wie oft muss man das Wasser bei einem Kondenstrockner ausleeren?

Wäsche in einen Trockner zu stecken stellt eine bequeme und zeitsparende Möglichkeit dar, feuchte Wäsche aus der Waschmaschine im Nu zu trocknen. Kondenstrockner und Wärmepumpentrockner erfreuen sich insbesondere deswegen in Deutschland größter Beliebtheit. Zahlreiche Markenhersteller von Elektrogeräten wie beispielsweise Siemens, Beko, Bauknecht oder AEG haben diesen Trend unlängst erkannt und produzieren seit mehreren Jahren besonders hochwertige und vielfältige Trockner. Dieser Artikel beleuchtet im Speziellen die Funktionsweise eines Kondenstrockners und fokussiert sich dabei auf die Frage, wie oft Benutzer für gewöhnlich das Wasser eines Kondenstrockners auswechseln müssen.

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Durch Lufttrocknung entsteht Kondenswasser

Feuchte Wäsche benötigt auf der Wäscheleine einige Tage zum Trocknen und muss noch dazu lästigerweise mit Wäscheklammern auf- und später wieder abgehangen werden. Um diese Zeit zu umgehen, bieten sich Wäschetrockner an, die generell Wärmekammern sind, in denen die Wäsche umgehend durch Luftzirkulation und Schleudern trocknet. Zunächst wird das Wasser, das noch in den Textilien steckt, durch Schleudern entfernt. Die zugeführte trockene Luft, die im Folgenden die Feuchtigkeit der Wäsche aufnimmt, wird dann bei einem Kondenstrockner nach dem Passieren eines Flusensiebs kondensiert oder gänzlich aus dem Trockner abgeführt.

Vorrichtung muss regelmäßig entleert werden

Im Falle eines Kondenstrockners kondensiert die Feuchtigkeit als flüssiges Wasser in der Trommel des Trockners. Dieses Wasser kann selbstverständlich nicht im Elektrogerät verbleiben und muss deswegen aufgefangen werden, sodass in einem Kondenstrockner generell eine Vorrichtung vorhanden ist, in der sich das Wasser ansammelt. Der Benutzer des Geräts muss diesen Behälter regelmäßig ausleeren, um Volumen für neues Wasser zu schaffen. Dafür muss der entsprechende Verschluss am Wasserbehälter geöffnet und nach der Entleerung in ein Waschbecken, die Toilette oder die freie Natur selbstverständlich wieder geschlossen werden. Alternativ kann dies automatisch erfolgen, wenn der Wäschetrockner direkt an das lokale Abwasser angeschlossen ist, was natürlich die bequemere, wenn auch kostenaufwendigere Methode darstellt.

Nutzungshäufigkeit beeinflusst Häufigkeit der Leerung

Grundsätzlich hängt es von Nutzungshäufigkeit und Volumen des Wasserbehälters ab, in welchem Rhythmus der Wasserbehälter eines Kondenstrockners geleert werden muss. Wer den Trockner in kurzen Intervallen nutzt, muss schneller wieder den Behälter leeren als ein Nutzer, der den Trockner nur in sehr langen Intervallen überhaupt einmal verwendet. Ebenso gilt: Je mehr feuchte Wäsche ihren Weg ins Trocknerinnere findet, desto mehr Wasser sammelt sich im Behälter an. Somit erhöht auch das die Frequenz, in der eine Leerung erfolgen muss. Trocknerkäufer überprüfen sinnvollerweise nach den ersten Benutzungen den Wasserstand nach jedem Lauf und leeren entsprechend den Behälter, wenn er gefüllt ist. So lässt sich schnell ein Leerungsintervall bestimmen.

Kondenstrockner bieten sich an, wenn es unmöglich ist, einen Ablufttrockner aufzustellen, da beispielsweise kein Abluftweg nach außen vorhanden ist. Kondenstrockner sind in Relation hierzu von ihrer Positionierung her unabhängig, wenngleich sich kühlere Räume, wie etwa Kellerräume, anbieten und daher gerne genutzt werden.