Wo stellt man einen Kondenstrockner am besten auf?

Das lästige und zeitaufwendige Auf- und Abhängen von Wäsche ist nicht jedermanns Sache. Darum legen sich nahezu alle Haushalte einen elektronischen Wäschetrockner zu, der mittels Wärmezufuhr und Schleudervorgängen die Wäsche in Windeseile und relativ kostengünstig trocknet. Das erspart es den Nutzern, mühselig eigenhändig jedes Wäschestück auf die Leine hängen zu müssen. Bevor man sich einen Wäschetrockner zulegt, gilt es allerdings zunächst eine wichtige Frage zu klären: Wo stellt man im Haus oder in der Wohnung überhaupt am besten einen Kondenstrockner auf und worauf gilt es dabei zu achten? Gibt es Räume, die sich besonders anbieten? Antworten auf diese Fragen liefert dieser Artikel.

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Hausarbeitsräume im Keller und Küchen favorisierte Aufstellorte

Ganz unabhängig davon, ob man sich nun einen Wärmepumpentrockner oder einen Kondenstrockner zulegt, bieten sich zunächst einmal all jene Räume an, in denen sich die Bewohner selten aufhalten. Wohn-, Bad- und Schlafräume sind daher grundsätzlich ungeeignet für die Aufstellung eines Trockners. Viele Haushalte entscheiden sich für Kellerräume oder die Küche – und das aus guten Gründen.

Ausreichende Luftzirkulation spielt entscheidende Rolle

Entscheidend ist nämlich, dass der Raum, in dem der Trockner aufgestellt wird, gut belüftet ist. Frischluftzufuhr ist notwendig, damit die feuchte Luft, die beim Trockenprozess entsteht, auch aus dem Raum entweichen kann. Andernfalls staut sich diese auf und setzt sich allmählich in den Wänden fest, was wiederum zu Schimmelbildung führt. Dies geschieht besonders effizient, wenn die Luft zirkulieren kann. Damit einhergehend sollte der Raum idealerweise grundsätzlich mit trockener Luft gefüllt sein. Mitunter sollte man auch einen Luftentfeuchter einsetzen, sofern die Grundfeuchtigkeit in allen Räumen so hoch ist, als dass Schimmelbildung durch feuchte Luft nach dem Trocknen nicht ausgeschlossen werden kann.

Unmittelbare Nähe zur Waschmaschine sinnvoll

Außerdem steht der Trockner in aller Regel aus zweckmäßigen Gründen in unmittelbarer Nähe der Waschmaschine, damit man problemlos die Wäsche aus der Waschmaschine in den Trockner umschichten kann. Dadurch entsteht ohnehin eine Grundfeuchtigkeit im Raum, die nicht unnötig durch Körperfeuchtigkeit gesteigert werden sollte. Trockner saugen Umgebungsluft an, um diese in die Maschine hineinzuführen. Folglich ist freier Luftzutritt und -austritt besonders wichtig, was schon durch ein einziges Kellerfenster geboten ist. Hieraus folgt bereits wie oben erwähnt, dass Badezimmer eher ungeeignet für die Aufstellung sind. Hier herrscht nämlich ohnehin durch das Duschen ein hoher Grad an Feuchtigkeit vor und für gewöhnlich ist zu wenig Platz vorhanden, als dass zwei größere Elektrogeräte Platz im Raum finden. Kommt noch die Feuchtigkeit der Elektrogeräte hinzu, besteht Schimmelgefahr, da sich die Feuchtigkeit dann schleichend in den Wänden festsetzt. Auf lange Frist führt das zur unbedingt zu vermeidenden Schimmelbildung.

Ganz gleich also, ob ein Kondenstrockner oder ein Wärmepumpentrockner gekauft wird: Damit das Trocknen der Wäsche keinen Schimmelbefall auslöst, sollte der Trockner in einem Hausarbeitsraum aufgestellt werden, der abgesehen von Haushaltstätigkeiten nicht belebt wird. Außerdem ist eine ausreichende Belüftung notwendig. Idealerweise wird dauerhaft ein Fenster in der Kippstellung belassen und unmittelbar nach dem Öffnen von Waschmaschine oder Trockner eine Stoßlüftung durchgeführt, um die Restfeuchtigkeit direkt nach außen zu transportieren. Genügt dies nicht, empfiehlt sich ein zusätzlicher Luftentfeuchter.